
Das praktische Tragetuch
Den Haushalt organisieren, einen Beruf ausüben, die Geschwister des
Babys versorgen – das ist der Alltag vieler Mütter. Schön. Und aufreibend.
Sicherlich macht das Tragetuch aus einem 24- keinen 36-Stunden-Tag, was mitunter wünschenswert wäre, um alles zu bewältigen, aber es macht das Leben einfacher. Viel einfacher.
Da nicht alles im Haushalt mit einer Hand erledigt werden kann, stellen Tragetücher eine sehr gute Alternative dar. Die Eltern haben ihre Hände frei, Babys fühlen sich sicher und geborgen und unterwegs können einen weder Treppenstufen, volle Geschäfte, noch holprige Waldwege schrecken. Dazu kommt, dass Babys von Anfang an bestens für das Tragetuch "ausgestattet" sind, denn das Getragenwerden direkt am Körper von Mama oder Papa entspricht der Natur eines Kindes nach Geborgenheit.
Babys im Tragetuch eng an den Körper der Mutter oder des Vaters geschmiegt, sind inzwischen ein vertrautes Bild.
Doch nicht alle Tragehilfen und Bindeanleitungen sind auch wirklich empfehlenswert! Vielmehr können durch schlechte Tragehilfen und falsches Tragen sowohl die Entwicklung von Rücken und Hüfte Ihres Kindes beeinträchtigt als auch der Rücken der Erwachsenen stark in Mitleidenschaft gezogen werden.
Richtiges Tragen ist immer auch rückenschonendes Tragen, und zwar rückenschonend für Mutter und Kind. Am Körper getragen genießt das Kind Geborgenheit und eine ausgeglichene Temperatur. Erfahrungen zeigen, dass Kleinkinder, die am Körper getragen werden, weniger schreien – wen wundert’s? Die Eltern erleben ihr Baby nahe bei sich und haben beide Hände frei.
Die im Vergleich zum Kinderwagen größere Bewegungsfreiheit ist offensichtlich.
Früher vielfach geäußerte Bedenken, ein frühes
Tragen des Säuglings in aufrechter Körperhaltung würde
zu Schäden an dessen Wirbelsäule führen oder das Baby
"verwöhnen", sind inzwischen ebenso widerlegt wie die
Befürchtung, das Baby würde im Tuch nicht ausreichend mit
Sauerstoff versorgt.
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